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Dienstag, 8. November 2016

Pre-UGM Schulung
Sonderpreis von 225 EUR zzgl. gesetzl. MwSt. Nur buchbar bei UGM-Teilnahme. Eigener Laptop ist mitzubringen.

Herbert-Lentz- und Heinz-Braun-Zimmer (Seminarräume 1. Stock)
8:00 – 8:30Registrierung Pre-UGM Schulung und UGM
8:30 – 12:00

Vom Spatial Model zur Hexagon Smart M.App: Mit Modellen räumliche Analysen vereinfachen und Ergebnisse in der Cloud darstellen

[Die früher angekündigten drei Schulungen (Spatial Modeler für Anfänger, Spatial Modeler für Fortgeschrittene, Einführung in Hexagon Smart M.Apps) wurden in dieser gemeinsamen Schulung zusammengefasst.]

Anmeldungen für diese Schulung sind noch möglich!

In dieser Schulung wird das Grundkonzept des Spatial Modelers anhand von Beispielen vermittelt. Bereits erfahrenere Nutzer lernen neue Operatoren zur Prozessoptimierung sowie die Neuerungen der Vektorverarbeitung kennen. Anschließend wird aus dem erstellten Workflow eine Smart M.App erzeugt und die Funktionsweise des Hexagon M.App Studio erläutert. Sie werden unter Anleitung selbst ein Spatial Model in ERDAS IMAGINE erarbeiten, und die Analyse-Ergebnisse als dynamische Kartenapplikation in einer Hexagon Smart M.App in der Cloud-Umgebung darstellen. Individuelle fachspezifische Fragen können im Rahmen der Schulung gerne eingebracht werden.

 

UGM

Amadeus-Saal (1. Stock)
12:00 – 13:00Registrierung UGM und Welcome-Buffet 
Firmenaustellung
13:00 – 13:4525 Jahre UGM: Ein Grund zum "Auf-die Pauke-Hauen"Irmgard Runkel (GEOSYSTEMS)
13:45 – 14:30Keynote: CODE-DE - Eine Nationale Fernerkundungsplattform

Im Projekt CODE-DE „Copernicus Data and Exploitation Platform – Deutschland (CODE-DE)“ baut das EOC unter Leitung des DLR Raumfahrtmanagement und im Auftrag des BMVI gemeinsam mit den Partnern T-Systems, GAF, Werum, EOX, Brockmann Consult und EOMAP den nationalen Copernicus Zugang für die Satellitendaten der Sentinel-Familie auf.
CODE-DE wird speziell Nutzern in Deutschland – von Behörden über Forschungseinrichtungen und Unternehmen bis hin zu Privatpersonen – einen einfachen und schnellen Zugang zu den Daten und Informationen aller operationellen Sentinel-Satelliten sowie der Copernicus Kerndienste ermöglichen.
Über einen ständig aktualisierten Datenkatalog sind Sentinel-Daten nach Raum, Zeit und weiteren Suchkriterien auffindbar und können von Online-Serverplattformen heruntergeladen werden.
Momentan sind aktuelle Daten der Satellitensysteme Sentinel 1a und b, Sentinel 2a sowie Sentinel 3a online abrufbar. In einer nächsten Ausbaustufe (ab Mitte 2017) wird die Plattform auch die Möglichkeit der Online-Datenverarbeitung bieten. Ausgewählte Nutzergruppen können die Online-Prozessier-Power von CODE-DE nutzen, um maßgeschneiderte Informationsprodukte zu erstellen, ohne eigene Rechnerkapazitäten aufbauen zu müssen. Sowohl die Nutzung von Toolboxen auf CODED-DE als auch die Integration externer Prozessoren in die CODE-DE Rechnerinfrastruktur wird unterstützt.
Die Nationale Copernicus Datenplattform beinhaltet folgende Funktionalitäten: - Optimierter Zugang zu allen Copernicus Sentinel-Daten und Copernicus Kerndienstprodukten, dies beinhaltet die Speicherung und Bereitstellung (Infrastructure as a Service) der Daten;
- Die Möglichkeit zur Verarbeitung dieser Daten auf der Plattform (ab Mitte 2017);
- Bereitstellung eines erweiterten Portfolios von Copernicus-Produkten (ab Mitte 2017);
- Internet-Portal mit Marktplatz, Datenbereitstellung, Steuerung der Prozessierungsfunktion, Dokumentation;
- HelpDesk.

Andreas Müller (DLR DFD)
14:30 – 15:00Kaffee- und Kommunikationspause
15:00 – 15:25Ableitung von Baumstandorten und Schadensmustern bei Starkwindereignissen am Beispiel der Stadt Essen

Es wird ein standarisiertes und weitgehend automatisiertes Verfahren zur Erstellung von Schadensmustern durch Starkwindereignissen erzeugt. Dieses Verfahren wird anhand der Datengrundlage der Stadt Essen exemplarisch geprüft. Die ermittelten Laserscandaten aus der Befliegung der Stadt Essen werden mit Hilfe von ArcGIS verarbeitet und präpariert. Dabei werden bedeutungslose Punkte selektiert und aus dem Datenbestand gelöscht, so dass sich der Datenbestand auf die Baumstandorte reduziert. Anhand dieser Baumstandorte werden die Schadensmuster anhand der Luftbilderepochen zweier Jahre mit Hilfe der Software ERDAS IMAGINE von Hexagon Geospatial erarbeitet und anschließend selektiert und ausgegeben. Für die automatisierte Erfassung der Baumstandorte und der Schadensmuster wurden Workflows erstellt, wobei Datengrundlagen für die automatisierte Selektierung bereitgestellt wurden. Diese müssen vorliegen, damit eine automatisierte Erfassung der Daten erfolgen kann. Für die automatisierte Erfassung der Schadensmuster wurde mit Hilfe von ERDAS IMAGINE eine Möglichkeit erarbeitet, wie die Baumstandorte als Entscheidungskriterium berücksichtigt werden. Durch dieses Entscheidungskriterium können die Schäden in den Luftbildern erkannt und selektiert werden. Aus den selektierten Schäden können die Schadensmuster automatisiert erstellt werden.

Christian Landers (Stadt Essen)
15:25 – 15:50Automationsgestütze Überwachung und Fernerkundungsdatenbereitstellung für Mecklenburg-Vorpommern mit mySentinel

Gemäß § 20 GeoVermG M-V sind Fernerkundungsergebnisse des Landes in der Landesluftbildstelle zu sammeln und zu registrieren, wenn das Land das Nutzungsrecht hat. Mittels der Software mySentinel (eine kundenspezifische Anpassung des GEOSYSTEMS Tools „Sentinel Made Simple“) hat das Amt für Geoinformation, Vermessungs- und Katasterwesen Mecklenburg-Vorpommern in 2016 begonnen, die im Rahmen des Copernicus-Programms durch die European Space Agency frei verfügbaren Datensätze (Sentinel-1 und Sentinel-2) automationsgestützt periodisch zu recherchieren, für die Landesfläche aufzubereiten und den Fachverwaltungen im Land bereitzustellen. Der Vortrag zeigt erste Erfahrungen in der Bündelungsfunktion und zeigt die Perspektiven auf.

Sven Baltrusch (Landesamt für innere Verwaltung Mecklenburg-Vorpommern)
15:50 – 16:15Prozessierung des globalen TanDEM-X/WorldDEM Datensatzes mit dem Spatial Modeler

Massenproduktion von Höhenmodellprodukten, basierend auf WorldDEM™-Daten. Durchgeführt mittels komplexer Skripte welche mit dem ERDAS Model Maker generiert wurden. Dargestellt wird die Implementierung der durch Batch-File-Listen gefüllten Batchprozesse, welche parallelisiert auf mehreren Rechnern ablaufen.

Philipp Jacob (Airbus Defence and Space)
16:15 – 16:40Vegetationsdynamik aus MODIS Daten als Hexagon Smart M.App

Der Vortrag stellt den Global Green Analyzer vor. Basierend auf MODIS (Moderate Resolution Imaging Spectroradiometer) Vegetationsindex Daten, wird er als Hexagon Smart M.App entwickelt und in einer ersten eingeschränkten Demoversion ab dem 15. Oktober 2016 auf dem Hexagon Marketplace präsentiert. Nutzer erhalten mit dieser App (ab voller Funktionalität) für ausgewählte Gebiete in regelmäßigen Intervallen (z.B. 16 Tage) eine Übersicht über das aktuelle Vegetationswachstum, sowie über Anomalien, Trends über die vergangenen Jahre (bis 2001) und einen Potentiellen Habitat Index für drei Epochen. Die App wird mehrere interaktive Werkzeuge zur Erzeugung von Diagrammen enthalten sowie das Herunterladen der berechneten Ergebnisse ermöglichen.

Ute Gangkofner (ecoconsultancy)
16:40 – 17:10Kaffee- und Kommunikationspause
17:10 – 17:35 Orthophoto-Mosaik Österreich - Von der Einzelkachel zum nationalen Mosaik

Die im LFRZ durchgeführte Orthophoto-Aufbereitung erfordert die Erstellung eines österreichweiten Mosaik-Datensatzes in den Spektren RGB und CIR im ECW-Format für diverse Anwendungsszenarien. Die DOP-Flugplanung Österreichs sieht vor, jährlich rund 1/3 der Staatsfläche neu zu befliegen, wofür ein Workflow konzipiert wurde, um die stetig eingehenden Daten aus den diversen Gauß Krüger-Meridianstreifen in ein homogenes nationales Mosaik zu überführen. Die Aufbereitung der Eingangsdaten und die Erstellung des Österreich-Mosaiks wurden mit Hilfe der Softwareprodukte ERDAS IMAGINE und GeoCompressor durchgeführt. Durch deren Einsatz wurde die Erstellung und das Handling des großen Mosaiks mit rund 4.500.000 Gigapixel in einer Auflösung von 20cm möglich. Die Bereitstellung des Mosaiks (unter anderem) im GeoMedia Smart Client erfolgt hochperformant mittels ECW Streaming über einen ERDAS Apollo Server.

Manuel Illmeyer (Land-, forst- und wasserwirtschaftliches Rechenzentrum Wien)
17:35 – 18:00Kompliziertes leicht gemacht - Arbeiten, Bildanalyse und Präsentation in der Cloud

Fernerkundung, Photogrammmetrie, GIS-Analyse und Datenmanagement – das sind die Fachbereiche, für die wir stehen und die Ihnen vertraut sind. Das bedeutet, mit Fachverstand und den passenden Werkzeugen – gekauft oder selbst gemacht – zielgerichtete Ergebnisse zu erarbeiten. In der Regel im Büro/Labor am eigenen Rechner. Das Ergebnis Ihrer Arbeit informiert dann andere Experten, die damit weiterarbeiten oder daraus Karten für viele machen. Neue Technologien erlauben uns, diese Arbeitsweise komplett anders zu gestalten. Arbeiten in der Cloud- dieser Slogan ist in aller Munde. Aber was ist dafür nötig und was haben Sie davon? Das Hexagon M.App Portfolio bietet Bausteine, die Ihnen eine neue Arbeitsweise ermöglichen und Ihre Ergebnisse in einer leicht verständlichen Präsentationsweise zu Verfügung stellen: nicht nur einigen wenigen, sondern vielen - wenn Sie wollen, weltweit! Diese Präsentation zeigt Ihnen die Werkzeuge sowie Ergebnisse, die wir für unterschiedlichste Fragestellungen aufbereitet haben.

Irmgard Runkel (GEOSYSTEMS)
18:00 – 18:40Die Firmen-Aussteller stellen sich vor!1. Leica Geosystems/KT GIS
2. Schneider digital
3. REDcatch
4. GAF
18:40 + + + Bustransfer zum Special Event nach München. + + +
Abfahrt vor der Stadthalle/Landsbergerstraße
19:00 - 23:00

Special Event:
Höfisches Dinner im Schlosscafé Palmenhaus direkt im Schlosspark Nymphenburg
("Come as you are" - keine Abendgarderobe nötig)

18:30 + + + Bustransfer zurück zur Stadthalle Germering. + + +
Abfahrt Busparkplatz Schlossrondell Nymphenburg

 

 

 

Mittwoch, 9. November 2016

UGM-Workshops finden in den Seminarräumen im 1. Stock statt.
Catering und Firmenausstellung sind im Forum (Lichtfoyer) im Erdgeschoss.

Lena-Christ-Saal (Seminarraum)Franz-Defregger-Saal (Seminarraum)
Workshops werden wiederholt, d.h. sie können von allen Teilnehmern besucht werden.
09:00 - 09:45

Workshop 1: Die Legenden der Wächter – Die Sentinels sind da

Doris Hermle (GEOSYSTEMS)

Nun sind sie da, die ersten Wächter aus dem All und bieten langfristig im aktiven und passiven Spektralbereich Daten für unterschiedlichste Informationsgewinnung an. Damit treffen sie auf eine hohe Erwartungshaltung bei den Fernerkundungs- und GIS-Spezialisten. GEOSYSTEMS stellt eine neue Lösung vor, die den Anforderungen für die Bereitstellung der Daten für den operationellen Einsatz gerecht wird.

Workshop 2: Atmosphärische Korrektur und De-Haze

Tatjana Koukal (GEOSYSTEMS)

Möchten Sie Satellitenbild-Zeitreihen analysieren oder Satellitenbilder unterschiedlicher Sensoren gemeinsam auswerten? Oder benötigen Sie einfach ein dunstfreies, kontrastreiches Bild, das optisch Ihre Ansprüche erfüllt? Dann ist ATCOR, ein Add-on für ERDAS IMAGINE, das Werkzeug Ihrer Wahl! ATCOR wurde umfangreich überarbeitet: neue Algorithmen, neue Funktionalitäten, neue Sensoren, neue Implementierungsmöglichkeiten in Ihre Workflows. Dieser Workshop bietet sowohl ATCOR-Neueinsteigern als auch langjährigen Nutzern einen Einblick in die neue Generation dieses bewährten IMAGINE Produkts.

09:45 - 10:30

Workshop 3: Smart M.Apps einfach und unkompliziert – Karten die jeder versteht!

Ruth Leska (GEOSYSTEMS)

Karten erstellen, die jeder verstehen kann – das ist Ziel der brandneuen Online-Entwicklungsumgebung von Hexagon Geospatial. Dabei stehen die Visualisierung von Inhalten mit Hilfe von Karten und Businessgrafiken im Vordergrund, sowie die Aufbereitung von Fernerkundungsdaten mit dem ERDAS IMAGINE Spatial Modeler.

Workshop 4: Der feine Unterschied – Veränderungserfassung in ERDAS IMAGINE

Eva Walter (GEOSYSTEMS)

Ob für das Langzeitmonitoring von landwirtschaftlichen Nutzflächen, die Abwasserbesteuerung oder die Aktualisierung des Katasters, die Erfassung von Veränderung nimmt eine zentrale Funktion ein. ERDAS IMAGINE bietet Ihnen viele Möglichkeiten dies zu tun. Dieser Workshop gibt einen Überblick über die verschiedenen Methoden und gibt eine Entscheidungshilfe welche für welche Art von Anwendung geeignet ist.

10:30 - 11:00Kaffee- und Kommunikationspause im Forum im EG der Stadthalle
11:00 - 11:45

Workshop 5: Mehr aus UAV-Daten herausholen

Ralf Schneider und Doris Hermle (GEOSYSTEMS)

Dieser Workshop widmet sich ganz der operationellen UAV-Datenverarbeitung und bleibt dabei nicht bei den photogrammetrischen Grundprodukten Orthomosaik, Oberflächenmodell und Punktwolke stehen. Sie werden anhand von Praxisbeispielen sehen, wie sich raumzeitliche Veränderungen (z.B. Versiegelung, Aushub-Volumen) und Gebäudemodelle aus den UAV-Grundprodukten innerhalb von ERDAS IMAGINE berechnen lassen. Für die Darstellung der Zeitreihenergebnisse bieten sich idealerweise die dynamischen Karten einer Smart M.App in der Hexagon Cloud an. Die Beispiele wurden mit IMAGINE UAV bzw. GeoApp.UAS erstellt, den beiden GEOSYSTEMS Eigenentwicklungen. Es werden unter anderem die zugrundeliegenden Algorithmen erläutert und Hinweise zu den richtigen Parametereinstellungen gegeben.

Workshop 6: Alle Jahre wieder – Neuerungen in der Version 2016

Jörg Heblinski und Fritz Spitzer (GEOSYSTEMS)

Mit dem Software Release 2016 haben ERDAS IMAGINE und ERDAS APOLLO zusätzliche Funktionen erhalten, welche im Workshop erläutert und anhand von Beispielen demonstriert werden. ERDAS IMAGINE verfügt im Release z.B. um einen stark erweiterten Funktionsumfang beim Spatial Modeler, neues Handling bei Punktwolken und eine erweiterte Sensorunterstützung. ERDAS APOLLO nutzt ab der Version 2016 zusätzlich Images Chains und Spatial Models zur dynamischen Rasterdarstellung und ermöglicht das Protokollieren von Zugriffen in einer Datenbank.

11:45 - 12:30

Wiederholung Workshop 2: Atmosphärische Korrektur und De-Haze

Tatjana Koukal (GEOSYSTEMS)

Wiederholung Workshop 1: Die Legenden der Wächter – Die Sentinels sind da

Doris Hermle (GEOSYSTEMS)

12:30 - 13:15Mittagessen im Forum im EG der Stadthalle
13:15 - 14:00

Wiederholung Workshop 4: Der feine Unterschied – Veränderungserfassung in ERDAS IMAGINE

Eva Walter (GEOSYSTEMS)

Wiederholung Workshop 3: Smart M.Apps einfach und unkompliziert – Karten die jeder versteht!

Ruth Leska (GEOSYSTEMS)

14:00 - 14:45

Wiederholung Workshop 6: Alle Jahre wieder – Neuerungen in der Version 2016

Jörg Heblinski und Fritz Spitzer (GEOSYSTEMS)

Wiederholung Workshop 5: Mehr aus UAV-Daten herausholen

Ralf Schneider und Doris Hermle (GEOSYSTEMS)

14:45 - 15:00Abschlussplenum mit Preisverlosung für die Teilnahme an der Feedbackbogen-Aktion
15:00Ende des GEOSYSTEMS User Group Meeting

Firmenausteller